Während einige Autohersteller in den Vereinigten Staaten die Produktion von Elektrofahrzeugen (EV) möglicherweise verlangsamen, schreitet ein bedeutender Fortschritt bei der Ladeinfrastruktur rasant voran und beseitigt damit eine wichtige Hürde für die breite Akzeptanz von Elektrofahrzeugen.
Laut einer Analyse von Bloomberg Green auf Basis von Bundesdaten wurden im ersten Quartal dieses Jahres in den USA fast 600 öffentliche Schnellladestationen für Elektrofahrzeuge in Betrieb genommen. Dies entspricht einem Anstieg von 7,6 % gegenüber Ende 2023. Aktuell gibt es landesweit knapp 8.200 Schnellladestationen für Elektrofahrzeuge, was etwa einer Station pro 15 Tankstellen entspricht. Tesla betreibt etwas mehr als ein Viertel dieser Stationen.
Chris Ahn, Leiter der Elektrifizierungsberatung bei Deloitte, bemerkte: „Die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen hat sich verlangsamt, ist aber nicht zum Erliegen gekommen. Es gibt nicht mehr viele Gebiete ohne Ladeinfrastruktur. Viele Standortherausforderungen wurden gelöst.“
Der Infrastrukturausbau im ersten Quartal wurde teilweise durch das Nationale Elektrofahrzeuginfrastrukturprogramm der Biden-Regierung vorangetrieben, eine 5-Milliarden-Dollar-Initiative zur Schließung verbleibender Lücken im Ladenetz. Dank Bundesmitteln konnten kürzlich eine Schnellladestation am Park-and-Ride-Platz in Kahului auf Maui und eine weitere vor dem Hannaford-Supermarkt in Rockland, Maine, in Betrieb genommen werden.
Sobald die Bundesstaaten die bereitgestellten Mittel einsetzen, können US-Autofahrer mit einer Welle ähnlicher Ladestationseröffnungen rechnen. Derzeit wird das Wachstum der Ladeinfrastruktur jedoch primär durch Marktkräfte angetrieben. Die zunehmende Verbreitung von Elektrofahrzeugen auf den Straßen verbessert die Wirtschaftlichkeit der Betreiber von Ladeinfrastrukturnetzen. Folglich bauen diese Betreiber ihre Infrastruktur aus und nähern sich der Gewinnschwelle.
BloombergNEF prognostiziert, dass die weltweiten jährlichen Einnahmen aus dem öffentlichen Laden bis 2030 127 Milliarden US-Dollar erreichen werden, wobei Tesla voraussichtlich 7,4 Milliarden US-Dollar dieser Summe ausmachen wird.
„Wir nähern uns dem Punkt, an dem viele dieser Ladestationen rentabel werden“, bemerkte Philipp Kampshoff, Leiter des McKinsey Center for Future Mobility. „Jetzt gibt es einen klaren Weg nach vorn, der eine weitere Skalierung sinnvoll macht.“
Kampshoff geht davon aus, dass die nächste Welle von Käufern von Elektrofahrzeugen vermehrt aus Wohnungsbewohnern bestehen wird, die sich stark auf öffentliche Ladestationen anstatt auf Ladelösungen für zu Hause verlassen.
Auch Einzelhändler tragen zum Ausbau der Ladeinfrastruktur bei, indem sie Ladestationen an ihren Standorten installieren und ihren Kunden so das bequeme Aufladen während des Essens ermöglichen. Allein im ersten Quartal wurden zehn Ladestationen in Buc-ee's-Filialen und weitere neun in Wawa-Filialen installiert.
Dank dieser Bemühungen dehnt sich das öffentliche Ladenetz in den USA über die Küstenregionen hinaus aus. Indiana beispielsweise hat zwischen Januar und April 16 neue Schnellladestationen in Betrieb genommen. Auch Missouri und Tennessee eröffneten jeweils 13 neue Stationen, während Alabama 11 zusätzliche Ladepunkte einführte.
Trotz des Ausbaus der öffentlichen Ladeinfrastruktur kämpfen Elektrofahrzeuge laut Samantha Houston, leitende Fahrzeuganalystin bei der Union of Concerned Scientists, weiterhin mit der Wahrnehmung unzureichender Lademöglichkeiten. „Oftmals vergeht eine gewisse Zeit zwischen dem Aufbau und der Sichtbarkeit der Ladeinfrastruktur und der entsprechenden öffentlichen Wahrnehmung“, erklärte sie. „In manchen Regionen des Landes bleibt die Sichtbarkeit der Ladeinfrastruktur eine Herausforderung.“
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Veröffentlichungsdatum: 04. Mai 2024
