Da die Zahl der Elektrofahrzeuge weltweit zunimmt, suchen Fahrer verstärkt nach Möglichkeiten, die Ladekosten zu senken. Eine der attraktivsten Optionen ist kostenloses Laden – aber wie erkennt man, welche Ladestationen gebührenfrei sind?
Kostenloses öffentliches Laden wird aufgrund steigender Stromkosten zwar immer seltener, doch viele Standorte bieten es nach wie vor als Anreiz für Kunden, Mitarbeiter oder Anwohner an. Dieser Leitfaden erklärt Ihnen:
✅ Wo finde ich kostenlose Ladestationen für Elektrofahrzeuge?
✅ So erkennen Sie, ob ein Ladegerät wirklich kostenlos ist
✅ Arten des kostenlosen Aufladens (öffentlich, am Arbeitsplatz, im Einzelhandel usw.)
✅ Apps und Tools zum Auffinden kostenloser Ladestationen für Elektrofahrzeuge
✅ Einschränkungen und versteckte Kosten, auf die Sie achten sollten
Am Ende wissen Sie genau, wie Sie kostenlose Lademöglichkeiten erkennen und die Einsparungen auf Ihrer Elektrofahrzeugreise maximieren können.
1. Wo findet man kostenlose Ladestationen für Elektrofahrzeuge?
Kostenloses Aufladen ist am häufigsten möglich bei:
A. Einzelhandelsgeschäfte und Einkaufszentren
Viele Unternehmen bieten kostenloses Aufladen an, um Kunden anzulocken, darunter:
- IKEA (ausgewählte Standorte in Großbritannien und den USA)
- Tesla Destination Charger (in Hotels und Restaurants)
- Supermärkte (z. B. Lidl, Sainsbury's in Großbritannien, Whole Foods in den USA)
B. Hotels & Restaurants
Einige Hotels bieten ihren Gästen kostenloses Aufladen an, zum Beispiel:
- Marriott, Hilton und Best Western (je nach Standort unterschiedlich)
- Tesla Destination Charger (oft kostenlos in Verbindung mit Übernachtung/Verpflegung)
C. Abrechnung am Arbeitsplatz und im Büro
Viele Unternehmen installieren kostenlose Ladegeräte am Arbeitsplatz für ihre Mitarbeiter.
D. Öffentliche und kommunale Ladegeräte
Einige Städte bieten kostenloses Laden an, um die Verbreitung von Elektrofahrzeugen zu fördern, darunter:
- London (einige Bezirke)
- Aberdeen (Schottland) – kostenlos bis 2025
- Austin, Texas (USA) – ausgewählte öffentliche Sender
E. Autohäuser
Manche Autohäuser erlauben es jedem Fahrer eines Elektrofahrzeugs (nicht nur Kunden), kostenlos zu laden.
2. Wie man erkennt, ob eine Ladestation für Elektrofahrzeuge kostenlos ist
Nicht alle Ladestationen zeigen die Preise deutlich an. So können Sie das überprüfen:
A. Achten Sie auf die Kennzeichnung „Gratis“ oder „Kostenlos“.
- Einige ChargePoint-, Pod Point- und BP Pulse-Stationen sind als kostenlose Ladegeräte gekennzeichnet.
- Tesla Destination Charger sind oft kostenlos (Supercharger hingegen sind kostenpflichtig).
B. Lade-Apps und Karten prüfen
Apps wie:
- PlugShare (Nutzer kennzeichnen kostenlose Sender)
- Zap-Map (speziell für Großbritannien, filtert kostenlose Ladestationen)
- ChargePoint & EVgo (einige Standorte sind kostenlos)
C. Lesen Sie das Kleingedruckte auf dem Ladegerät.
- Auf einigen Ladegeräten steht „Keine Gebühr“ oder „Kostenlos für Kunden“.
- Andere erfordern eine Mitgliedschaft, eine App-Aktivierung oder einen Kauf.
D. Testanschluss (Keine Zahlung erforderlich?)
Wenn das Ladegerät ohne RFID-/Kartenzahlung aktiviert wird, ist es möglicherweise kostenlos.
3. Arten des „kostenlosen“ Ladens von Elektrofahrzeugen (mit versteckten Bedingungen)
Einige Ladegeräte sind unter bestimmten Bedingungen kostenlos:
| Typ | Ist es wirklich kostenlos? |
|---|---|
| Tesla Destination Charger | ✅ Normalerweise kostenlos für alle Elektrofahrzeuge |
| Ladegeräte für Einzelhandelsgeschäfte (z. B. IKEA) | ✅ Kostenlos beim Einkaufen |
| Händlergebühren | ✅ Oft kostenlos (auch für Nicht-Kunden) |
| Hotel-/Restaurantgebühren | ❌ Möglicherweise ist ein Aufenthalt oder der Kauf von Mahlzeiten erforderlich. |
| Arbeitsplatz-Aufladung | ✅ Kostenlos für Mitarbeiter |
| Öffentliche Ladestationen in der Stadt | ✅ Einige Städte bieten immer noch kostenloses Laden an |
⚠ Achten Sie auf Folgendes:
- Zeitliche Begrenzungen (z. B. 2 Stunden kostenlos, danach fallen Gebühren an)
- Leerlaufgebühren (wenn Sie Ihr Auto nach dem Laden nicht bewegen)
4. Die besten Apps zum Finden kostenloser Ladestationen für Elektrofahrzeuge
A. PlugShare
- Von Nutzern gemeldete kostenlose Stationen
- Filter für „kostenlos nutzbare“ Ladegeräte
B. Zap-Map (UK)
- Zeigt kostenlose vs. kostenpflichtige Ladegeräte an
- Nutzerbewertungen bestätigen die Preisgestaltung.
C. ChargePoint & EVgo
- Einige Tankstellen wiesen einen Preis von 0,00 $/kWh aus.
D. Google Maps
- Suche nach „kostenlosem Laden von Elektrofahrzeugen in meiner Nähe“
5. Wird das kostenlose Laden abgeschafft?
Leider erheben viele ehemals kostenlose Netzwerke mittlerweile Gebühren, darunter:
- Pod Point (einige britische Supermärkte zahlen jetzt dafür)
- BP Pulse (ehemals Polar Plus, jetzt abonnementbasiert)
- Tesla Supercharger (nie kostenlos, außer für frühe Model S/X-Besitzer)
Warum? Steigende Stromkosten und erhöhte Nachfrage.
6. Wie Sie die Möglichkeiten zum kostenlosen Laden optimal nutzen können
✔ Nutzen Sie PlugShare/Zap-Map, um kostenlose Stationen zu finden.
✔ Aufladen in Hotels/Restaurants auf Reisen
✔ Fragen Sie Ihren Arbeitgeber nach der Möglichkeit, Gebühren am Arbeitsplatz zu erheben.
✔ Händler und Einkaufszentren prüfen
7. Fazit: Kostenloses Laden ist möglich – aber handeln Sie schnell!
Kostenloses Laden von Elektrofahrzeugen nimmt zwar ab, ist aber immer noch möglich, wenn man weiß, wo man suchen muss. Nutzen Sie Apps wie PlugShare und Zap-Map, prüfen Sie die Standorte von Einzelhändlern und vergewissern Sie sich immer vor dem Anschließen, dass die Ladestation verfügbar ist.
Profi-Tipp: Selbst wenn ein Ladegerät nicht kostenlos ist, können Sie durch Rabatte für das Laden außerhalb der Spitzenzeiten und Mitgliedschaftsrabatte trotzdem Geld sparen!
Veröffentlichungsdatum: 25. Juni 2025